„Nur ich kann mein Leben ändern. Niemand anderes kann das für mich machen.“

Ich bin eine Working-Mom und lieb(t)e es. Klar kamen immer wieder Phasen, in denen mir die Luft ausging, aber ich bin innerlich gefestigt und kann mich sehr gut pushen.

Im letzten Jahr häuften sich jedoch die Phasen ohne Puste und ich wusste ich muss was ändern. Ich habe mich für eine weitere Elternzeit entschieden – eine ganz große MeTime. Denn wenn man will, dass sich etwas ändert, kann man das nur selbst machen,

Gerne wird die Frage gestellt: „Wie hast du das gemacht?“

Erstmal die rechtliche Grundlage. Die Elternzeit kann bis zum achten Geburtstag genommen werden. Die Elternzeit muss mindestens sieben Wochen vor Antritt beim Arbeitgeber angemeldet werden bis das Kind drei Jahre alt ist.

Wenn das Kind über drei Jahre alt, ist die Frist 13 Wochen.  Bitte stellt den Antrag immer schriftlich.

Ganz wichtig, sie bedarf nicht der Zustimmung des Arbeitgebers. Ihr solltet euch aber unbedingt die Elternzeit schriftlich bestätigen lassen.

Für die ersten zwei Lebensjahre müsst ihr euch direkt im ersten Antrag festlegen. Ab dem dritten Lebensjahr könnt ihr einen neuen Antrag einreichen.

So habe ich es gemacht. Ich hatte zwei Jahre Elternzeit bei Isabelle eingereicht, habe dann aber nach einigen Monaten schon mit Teilzeit in Elternzeit wieder angefangen zu arbeiten.

Bei meinem jetzigen Antrag habe ich sechs Monate eingereicht.  

Die häufigsten Fragen:

„Bekommst du Elterngeld?“

Nein, bekomme ich nicht. Ich habe mein Elterngeld bereits in den ersten zwei Jahren genommen. Ich bekomme die nächsten sechs Monate nur Kindergeld.

„Wie kannst du dir das leisten?“

Ich lebe von Erspartem und meinem Nebenverdienst auf Instagram.

„Wie kannst du dich auf eine Zeit freuen, in der du nichts verdienst?“

Wieso sollte ich mich nicht freuen? Ich habe diese Entscheidung getroffen; mit all ihren Konsequenzen und ich stehe zu 100% dahinter. Ich habe nie Angst vor der Zukunft, denn ich kann sie selbst gestalten. Ich vertraue dem Leben. Und ich habe mich entschieden für nochmal Elternzeit als Zeichen der Selbstliebe.

„Wie gehst du mit Neid um?“

Ich liebe diese Frage. Ich merke an einigen Reaktionen, dass mein Gegenüber nicht damit zurecht kommt, dass ich mir eine weitere Elternzeit leisten kann. Das ist aber ganz klar nicht mein Problem, sondern das Problem meines Gegenübers. Ich nehme mein Leben gerne selbst in die Hand. Es gibt immer Wege, wenn man etwas wirklich will. Die einen trauen sich diesen Weg zu gehen, die anderen nicht. Beides ist in Ordnung.

Habt ihr noch weitere Fragen zur Elternzeit oder allgemein zum Thema  Veränderung im Leben, dann schreibt mir gerne eine Email oder hier in den Comments.

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